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FAZ plus ArtikelOscars 2020

Ein Dämpfer für Netflix

Von Roland Lindner
Aktualisiert am 10.02.2020
 - 20:16
Beste Nebendarstellerin: Laura Dern holt einen von zwei Netflix-Oscars.
Nur zwei Oscars: Der Videodienst verließ die Preisverleihung trotz großen Aufwands mit einer mageren Ausbeute. Die Enttäuschung bei Netflix ist groß – und die Konkurrenz in der umkämpften Streaming-Branche wächst.

Oscars sind für Reed Hastings nicht nur eine Frage der Eitelkeit. Bei der Vorlage von Quartalszahlen vor wenigen Wochen erklärte der Vorstandsvorsitzende des Videoportals Netflix, warum Filmpreise für ihn so wichtig sind. Wenn Netflix-Produktionen ausgezeichnet werden, helfe das dem Unternehmen, Projekte mit zugkräftigen Namen aus der Filmbranche für sich zu gewinnen. Das wiederum mache das Portal attraktiver und trage dazu bei, Abonnenten zu gewinnen, über deren Gebühren sich Netflix finanziert. Entsprechend war die Oscar-Verleihung am Sonntag ein wichtiger Test, zumal Netflix mehrere Filme mit Hollywood-Prominenz im Rennen hatte. Allen voran „The Irishman“, das jüngste Werk von Starregisseur Martin Scorsese. Die Ausgangsposition war gut, allein „The Irishman“ war für zehn Oscars nominiert. Insgesamt kam Netflix mit seinen Titeln auf 24 Nominierungen und ließ damit alle traditionellen Hollywood-Studios hinter sich.

Aber am Ende war die Ausbeute mager. Netflix musste sich mit zwei Oscars begnügen. Laura Dern gewann den Preis als beste Nebendarstellerin in dem Scheidungsdrama „Marriage Story“, und „American Factory“ wurde als bester Dokumentarfilm ausgezeichnet. „The Irishman“ ging dagegen ganz leer aus.

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Quelle: F.A.Z.
Autorenportät / Lindner, Roland
Roland Lindner
Wirtschaftskorrespondent in New York.
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