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Schwächere Quartalszahlen

Goldman Sachs verdient ein Fünftel weniger

 - 14:51

Eine Flaute im Finanzmarkthandel hat zu Jahresbeginn zu einem Gewinneinbruch der führenden amerikanischen Investmentbank Goldman Sachs geführt. Verglichen mit dem Vorjahreswert fiel der Überschuss im ersten Quartal um 21 Prozent auf 2,3 Milliarden Dollar, in etwa 2,0 Milliarden Euro. Das teilte der Finanzkonzern am Montag in New York mit.

Vor allem das wichtige Handelsgeschäft mit Aktien und Anleihen erlitt einen Dämpfer. Im klassischen Investmentbanking – dazu zählen die Beratung und Betreuung von Unternehmen bei Börsengängen und Wertpapierplazierungen – trat Goldman Sachs auf der Stelle.

Insgesamt sanken die Erträge, die gesamten Einnahmen der Bank, um 13 Prozent auf 8,8 Milliarden Dollar. Trotz der starken Rückgänge übertrafen die Ergebnisse die Erwartungen der Wall Street deutlich. Anleger reagierten zunächst positiv auf die Zahlen und ließen die Aktie im vorbörslichen amerikanischen Handel leicht steigen.

Auch die amerikanische Großbank Citigroup hatte mit einem schwächeren Aktienhandel zu kämpfen. Die Einnahmen fielen um zwei Prozent auf 18,58 Milliarden Dollar, wie das Institut am Montag mitteilte. Einsparungen und niedrigere Steuern haben im ersten Quartal jedoch insgesamt zu einem verbesserten Ergebnis geführt. Der Gewinn kletterte um zwei Prozent auf 4,71 Milliarden Dollar. Die Steuerquote verringerte sich auf 21 Prozent, im Vorjahr hatte sie im ersten Quartal 24 Prozent betragen.

GOLDMAN SACHS

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Am Freitag hatten die Konkurrenten JP Morgan, das mit Abstand größte Geldhaus Amerikas, und Wells Fargo ihre Quartalszahlen vorgelegt. JP Morgan verbuchte einen Rekordgewinn von 9,2 Milliarden Dollar im ersten Quartal dieses Jahres – fünf Prozent mehr als im Vorjahr und so viel wie noch nie. Wells Fargo verdiente unter dem Strich 5,9 Milliarden Dollar und damit ungefähr 14 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum.

Quelle: dpa/Reuters
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