FAZ plus ArtikelStart-up Sorare

Panini-Alben waren gestern

15.05.2022
, 20:09
Frankreichs drittwertvollstes Einhorn Sorare expandiert.
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niza. Paris ⋅ Mehr als 4 Milliarden Euro Investorenbewertung für ein Start-up, das erst drei Jahre am Markt ist – Nicolas Julia vermittelt nicht den Eindruck, dass ihm alles viel zu schnell geht. Im Gegenteil: Der Chef von Sorare legt jetzt sogar noch eine Schippe drauf. War die von ihm zusammen mit Adrien Montfort gegründete Online-Plattform bislang „nur“ Spielwiese für den Handel mit digitalen Sammelkarten von Fußballprofis, gab das Start-up nun auch eine Partnerschaft mit der ­US-amerikanischen Baseballliga MLB bekannt. Von Sommer an können Sorare-Nutzer dann erstmals auch Sammelkarten von Profis einer anderen Sportart kaufen und verkaufen, in Teams zusammenzustellen und gegeneinander antreten lassen.

Was Sorare anbietet, erinnert ein bisschen an die Panini-Alben, in die Jugendliche seit Jahrzehnten Sticker kleben. Ko-Gründer Julia scheut den Vergleich im Gespräch mit der F.A.Z. nicht, betont aber, viel mehr als das bloße Sammeln von Spielerfotos zu bieten. Das Onlinespiel mit den zusammengestellten Teams bringe Sportfans zusammen und ermögliche es zugleich Profis, ihren Bekanntheitsgrad zu steigern. Prominente Namen wie André Schürrle, Oliver Bierhoff und Antoine Griezmann sind bei Sorare als Investoren schon eingestiegen. Auch Verbände bis hinauf zu DFL und DFB und Vereine wie Bayern München haben Partnerschaften mit dem Start-up unterzeichnet.

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