FAZ plus ArtikelGeschäft mit der Bohne

Vom Arzt zur Kaffee-Koryphäe

Von Kim Maurus, Mannheim
22.07.2021
, 06:17
Steffen Schwarz hat sein Leben dem Kaffee verschrieben – und gemeinsam mit seiner Frau eine ganze Unternehmensgruppe gegründet.
Steffen Schwarz war auf dem besten Weg, Unfallchirurg zu werden. Dann faszinierte ihn Kaffee so sehr, dass eine ganze Unternehmensgruppe entstand.
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Einmal hat Steffen Schwarz zu Kursbeginn einen langen Strich über die ganze Tafel gemalt, mit einem Kreuzchen am Anfang und Ende. Was das sei, habe er seine Studenten gefragt und dann selbst geantwortet: „Das, meine Damen und Herren, das ist Ihr Leben. Hier fängt’s an, und da hört’s auf. Und alles, was Sie noch vorhaben, sollten Sie versuchen zwischen diesen beiden Punkten unterzubringen.“ Natürlich dächten die Leute dann, man habe ein Rad ab, sagt Schwarz. Aber: „Wenn Sie eine Sache niemals zurückkriegen, dann ist es Zeit.“

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Aus Schwarz’ Mund klingen solche Sätze erstaunlich unpathetisch. Der Mediziner hat sich sehr gut überlegt, was er mit seiner Zeit machen will. Als Arzt arbeiten zum Beispiel nicht. Seit mehr als zwei Jahrzehnten hat er sich dem Kaffee verschrieben. Gemeinsam mit seiner Frau betreibt er in Mannheim das Ausbildungszentrum Coffee Consulate. Sie haben eine Rohkaffeehandelsgesellschaft gegründet, besitzen Kaffeebars und -röstereien in Bielefeld und Paderborn. Als Dozent für Kaffee kooperiert Schwarz mit verschiedenen Hochschulen. „So wie sich das im Laufe des Lebens eben anhäuft“, sagt Schwarz über seine Unternehmensgruppe.

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Quelle: F.A.Z.
Autorenporträt / Maurus, Kim
Kim Maurus
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