FAZ plus ArtikelVor Autogipfel im Kanzleramt

BMW verschärft seine Elektrostrategie

Von Martin Gropp und Henning Peitsmeier, München
23.06.2019
, 17:24
BMW-Mitarbeiter arbeiten in der Produktion des BMW i8 im BMW Group Werk Leipzig.
Die Münchner wollen viel früher als geplant zwei Dutzend E-Autos anbieten – und damit beim Autogipfel in Berlin vorangehen.
ANZEIGE

Vor dem Autogipfel im Kanzleramt an diesem Montag hat BMW-Chef Harald Krüger die Elektrostrategie des Münchner Autoherstellers verschärft. Nach Informationen der F.A.Z. will BMW im Jahr 2023 – und damit zwei Jahre früher als bisher geplant – 25 elektrifizierte Fahrzeuge anbieten. Gleichzeitig habe Krüger gefordert, den Absatz der eigenen Stromautos jedes Jahr um mindestens 30 Prozent zu steigern, hieß es in Unternehmenskreisen. Ein solches Ziel gab es bisher nicht. Ein BMW-Sprecher wollte die Informationen nicht kommentieren.

ANZEIGE

Dass Krüger den eigenen Beitrag erhöht, fossil zurückgelegte Kilometer durch elektrisch gefahrene Kilometer zu ersetzen, überrascht nicht: Erst vor wenigen Tagen war ein Positionspapier des Konzerns bekannt geworden, in dem der Vorstandsvorsitzende von der Bundesregierung deutlich mehr Subventionen für die Elektromobilität fordert. So sollte es zum einen Steuersenkungen für Ladestrom geben. Zum anderen müssten die Kommunen gezwungen werden, kostenlose Parkplätze und andere Vorteile für E-Autos zu schaffen.

Testen Sie unser Angebot.
Jetzt weiterlesen.
Testen Sie unsere Angebote.
F.A.Z. PLUS:

  FAZ.NET komplett

Diese und viele weitere Artikel lesen Sie exklusiv mit F+
Quelle: F.A.Z.
Martin Gropp - Portraitaufnahme für das Blaue Buch "Die Redaktion stellt sich vor" der Frankfurter Allgemeinen Zeitung
Martin Gropp
Redakteur in der Wirtschaft.
FacebookTwitter
Autorenporträt / Peitsmeier, Henning
Henning Peitsmeier
Wirtschaftskorrespondent in München.
  Zur Startseite
Verlagsangebot
Verlagsangebot
ANZEIGE