FAZ plus ArtikelAkkus von Elektroautos

Wie Volkswagen zum Selbstversorger werden will

Von Marcus Theurer
18.01.2022
, 06:41
Pilotfertigung von Batteriezellen im Volkswagen-Werk Salzgitter.
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In keinem europäischen Motorenwerk von Volkswagen arbeiten so viele Menschen wie in Salzgitter. Aber der Verbrenner stirbt. Jetzt will der Konzern in der Fabrik erstmals eigene Batterien für E-Autos herstellen.
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Wenn Thomas Schmall seiner Mannschaft klarmachen will, wo Europas größter Autokonzern im Wettbewerb steht, dann zeigt der Technik-Vorstand von Volkswagen ein Cartoonbild. Zu sehen ist der Hintern eines Elefanten, der auf einem Ast sitzt. Neben dem massigen Tier schwebt, kaum sichtbar, eine winzige Fliege in der Luft. „Wer sind wir?“, will Schmall wissen und gibt die Antwort gleich selbst. Nein, VW, ein Industriegigant mit weltweit 660.000 Mitarbeitern, sei nicht etwa der Elefant, sondern das Insekt.

Die Botschaft ist unmissverständlich. Der Volkswagen-Konzern fängt ganz klein an in der neuen Welt der Elektromobilität. Schmall will mit dem Bild von Elefant und Fliege die Machtverhältnisse im Schlüsselmarkt für Batteriezellen deutlich machen. Die im Fahrzeugboden von E-Autos wie dem Tesla 3 oder VW ID3 montierten schwergewichtigen Stromspeicher sind die wichtigste Komponente für das Auto der Zukunft.

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Quelle: F.A.S.
Marcus Theurer - Portraitaufnahme für das Blaue Buch "Die Redaktion stellt sich vor" der Frankfurter Allgemeinen Zeitung
Marcus Theurer
Redakteur in der Wirtschaft der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung.
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