FAZ plus ArtikelDeutsche Automarken

Abgehängt von Chinas Start-ups

Von Hendrik Ankenbrand, Peking, Martin Gropp
Aktualisiert am 27.09.2020
 - 19:26
700 Kilometer ohne Nachladen: der P7 des chinesischen Start-ups Xpeng auf der Messe in Peking
Auf der einzigen Automesse des Jahres in Peking zeigen deutsche Hersteller konventionelle Modelle. Den chinesischen E-Autos haben sie wenig entgegenzusetzen.

Herr Källenius könne „leider nicht hier sein“, entschuldigt sich ein Sprecher am Daimler-Stand, als am Samstag die Pekinger Automesse öffnet. Der Vorstandsvorsitzende des Stuttgarter Autokonzerns kann aufgrund der Einreisesperre nicht nach China fliegen, mag es auch das einzige Land sein, in dem der Konzern wieder mehr Autos verkauft als ein Jahr zuvor, vor der Corona-Pandemie.

Auch Hubertus Troska, bei Daimler für China zuständiges Vorstandsmitglied, ist nicht vor Ort, als die einzige Automesse des Jahres mit einem halben Jahr Verspätung beginnt. Bei Volkswagen, BMW, Audi und Porsche sieht es nicht anders aus: Die Topmanager aus Deutschland, die in den Vorjahren teils in kompletter Vorstandsbesetzung in ihren wichtigsten Markt gereist sind, wo auf 1000 Einwohner 188 Autos kommen – sie fehlen.

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Quelle: F.A.Z.
Autorenporträt / Ankenbrand, Hendrik
Hendrik Ankenbrand
Wirtschaftskorrespondent für China mit Sitz in Schanghai.
Martin Gropp - Portraitaufnahme für das Blaue Buch "Die Redaktion stellt sich vor" der Frankfurter Allgemeinen Zeitung
Martin Gropp
Redakteur in der Wirtschaft.
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