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Chinas Traum vom Fliegen droht zu platzen

Von Hendrik Ankenbrand, Schanghai
Aktualisiert am 25.11.2020
 - 20:10
Auf amerikanische Zulieferer angewiesen: Ein unfertiger C919-Jet steht in einer Fertigungshalle von Comac.
Mit eigenen Flugzeugen wollten die Chinesen mit Airbus und Boeing konkurrieren. Nun macht ihnen Donald Trump wohl einen Strich durch die Rechnung.

Die Geheimkonferenz, zu der vor ein paar Wochen Ingenieure, Investoren und ranghohe Regierungskader in einem Pekinger Hotel zusammenkamen, hatte ein brisantes Thema: das Ende eines Traums.

Chinas Plan, in den kommenden 15 Jahren ein Drittel der im Land neu benötigten Flugzeuge selbst herzustellen, werde nicht aufgehen, sei die herrschende Meinung gewesen, berichten Teilnehmer gegenüber der F.A.Z. Zwar sollte der Mittelstreckenjet C919 mit 158 Sitzplätzen, mit dessen Bau der staatliche Flugzeugbauer Comac vor nunmehr 13 Jahren begonnen hat, ein paar Tage später in Nanchang in der östlichen Provinz Jiangxi das erste Mal bei einer Luftfahrtmesse abheben.

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Quelle: F.A.Z.
Autorenporträt / Ankenbrand, Hendrik
Hendrik Ankenbrand
Wirtschaftskorrespondent für China mit Sitz in Schanghai.
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