FAZ plus ArtikelFusionen von Großunternehmen

Je größer, desto besser?

Von Justus Haucap
18.02.2019
, 06:20
Illustration: Der wirtschaftliche Wettbewerb wird von einem Kettenpanzer überrollt.
Die neue „Nationale Industriestrategie“ des Wirtschaftsministers ist kontraproduktiv. Fusionierte Großunternehmen sind weniger innovativ, weil der Wettbewerbsdruck nachlässt. Ein Gastbeitrag.
ANZEIGE

Wie können wir unser hohes Maß an privatem und öffentlichem Wohlstand dauerhaft erhalten und ausbauen – unter den Bedingungen zunehmender Globalisierung, enorm beschleunigter Innovationsprozesse und expansiv beziehungsweise protektionistisch betriebener Wirtschaftspolitik anderer Länder?“ So fragt Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier und versucht mit seinem Papier „Nationale Industriestrategie 2030“ eine Antwort zu geben. Dass der Minister diese Diskussion erneut angestoßen hat, begrüßen viele Ökonomen. Die konkreten Vorschläge sind jedoch sehr kontrovers aufgenommen worden.

Auf besonders heftigen Widerspruch unter Wettbewerbsökonomen ist die anvisierte Lockerung der Fusionskontrolle gestoßen. „Größe zählt – Size matters“ heißt es wörtlich im Papier des Bundeswirtschaftsministers. In einem offenen Brief haben sich mehr als vierzig prominente Wettbewerbsökonomen aus ganz Europa gegen diese Idee gewendet.

Testen Sie unser Angebot.
Jetzt weiterlesen.
Testen Sie unsere Angebote.
F.A.Z. PLUS:

  FAZ.NET komplett

Diese und viele weitere Artikel lesen Sie exklusiv mit F+
Quelle: F.A.Z.
  Zur Startseite
Verlagsangebot
Verlagsangebot
Kapitalanalge
Pflegeimmobilien als Kapitalanlage der Zukunft
Sprachkurse
Lernen Sie Englisch
Immobilienbewertung
Verkaufen Sie zum Höchstpreis
Zertifikate
Ihre Weiterbildung im Projektmanagement
SUV
Premium-SUVs zum Gebrauchtwagenpreis
Baufinanzierung
Erhalten Sie Ihren Bauzins in 3 Minuten
ANZEIGE