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FAZ plus ArtikelArbeiten im Callcenter

Stress an der Strippe

Von Christoph Schäfer
 - 12:03
„Mir ging es nie so gut wie derzeit“, sagt Isabelle Busch. Ursprünglich wollte sie Synchronsprecherin werden.zur Bildergalerie

Mit ihrer Computermaus drückt Isabelle Busch den grünen Knopf auf ihrem Bildschirm. Jetzt weiß das Computersystem des Callcenters, in dem Busch arbeitet, dass sie einsatzbereit ist und Anrufe entgegennehmen kann. Erst einmal passiert vier Sekunden lang nichts. „Das kommt selten vor“, sagt die 28-Jährige. „Das Telefonsystem ist heute offenbar gnädig.“ Sie hat die Worte kaum ausgesprochen, da ist – zack – der erste Kunde schon in der Leitung. Vier Sekunden Gnade, mehr war nicht drin.

„Herzlich willkommen“, begrüßt Busch den Anrufer. Es folgen die immer gleichen Abläufe. Busch nennt den Firmennamen, ihren eigenen Namen und fragt dann freundlich: „Wie kann ich Ihnen helfen?“ Der Kunde schildert sein Problem und Busch fragt ihn „zum Datenabgleich“ nach seinem Geburtsdatum. Bis hierhin ist alles Standard, erst danach geht es individuell weiter.

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Quelle: F.A.S.
Autorenporträt / Schäfer Christoph
Christoph Schäfer
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