FAZ plus ArtikelZukunftsdenken bei Novartis

„Zwei bahnbrechende Gentherapien im nächsten Jahr“

Von Sven Astheimer und Andreas Mihm, Berlin
17.10.2018
, 20:01
Dreimal am Tag eine Tablette – solche Behandlungen sollen für Novartis kein Standard mehr sein. Der Verwaltungsratspräsident spricht über neue Therapien und deren Wert.

Der Pharmakonzern Novartis steckt in einem Prozess der Häutung, sieht sich aber keineswegs in einer Krise. Altes wird abgestoßen, neue Wege werden forsch beschritten. Den Ertrag sollen in den kommenden Jahren Patienten und Aktionäre ernten. „Wir halten es für möglich, zwei bahnbrechende neue Gentherapien innerhalb von 12 Monaten an den Markt zu bringen“, sagt Verwaltungsratspräsident Jörg Reinhardt im Gespräch mit der F.A.Z. Auch den Aktionären macht er ein Versprechen: Die Rendite im operativen Geschäft werde in den kommenden Jahren deutlich steigen.

Novartis ist einer der großen Pharmakonzerne der Welt. 126.000 Beschäftige erwirtschafteten voriges Jahr 49 Milliarden Dollar Umsatz, von denen knapp 8Milliarden netto als Gewinn blieben. Schlagzeilen hat das Unternehmen zuletzt mit drei Themen gemacht: dem angekündigten Abbau von mehr als 2000 Stellen, vor allem in seinem Heimat- und Herkunftsmarkt, der Schweiz, der Abspaltung des im Unternehmensbereich Alcon gebündelten Geschäfts mit Instrumenten der Augenchirurgie sowie mit der Zulassung hochwirksamer, sehr teurer Gentherapien in Europa. Alle drei Entscheidungen gehören zu dem Weg, auf dem sich Novartis derzeit befindet.

Testen Sie unsere Angebote.
Jetzt weiterlesen

Testen Sie unsere Angebote.
F.A.Z. PLUS:

  FAZ.NET komplett

F.A.Z. PLUS:

  Sonntagszeitung plus

Diesen und viele weitere Artikel lesen Sie exklusiv mit F+
Quelle: F.A.Z.
Sven Astheimer - Portraitaufnahme für das Blaue Buch "Die Redaktion stellt sich vor" der Frankfurter Allgemeinen Zeitung
Sven Astheimer
Verantwortlicher Redakteur für die Unternehmensberichterstattung.
Twitter
Andreas Mihm - Portraitaufnahme für das Blaue Buch "Die Redaktion stellt sich vor" der Frankfurter Allgemeinen Zeitung
Andreas Mihm
Wirtschaftskorrespondent für Österreich, Ostmittel-, Südosteuropa und die Türkei mit Sitz in Wien.
Twitter
  Zur Startseite
Verlagsangebot
Verlagsangebot