FAZ plus ArtikelSchulen und Corona

Schüler brauchen jetzt Mentoren

Von Lisa Becker
21.11.2021
, 19:30
Geduld ist gefragt: Lesepaten helfen schwachen Schülern.
Wegen der Corona-Schulschließungen sind arme Kinder und Jugendliche weiter abgehängt worden. Mentoring könnte viel bewirken.
ANZEIGE

Margret Schaaf ist erleichtert. „Wir können wieder in die Schulen“, sagt die Erste Vorsitzende des Bundesverbands von Mentor – Die Leselernhelfer. Freilich wagten nicht alle Schulen, wieder Lesepatinnen in ihre Gebäude zu lassen. Wegen der steigenden Corona-Inzidenz könnte diese Bereitschaft nun sogar wieder sinken. Wenn der Verein in die Schulen gehen darf, trifft er dort alle Kinder an, die Schwierigkeiten mit dem Lesen haben. Die Lehrer schlagen dann die Schüler vor, die eine Lesepatenschaft am nötigsten haben; meistens kommen sie aus sozial schwachen Familien.

Als die Schulen schlossen, funktionierten viele Lesepatenschaften nicht mehr. „Wir hatten zunächst keinen Kontakt mehr zu den Kindern“, berichtet Schaaf. In einigen Fällen konnte man über die Schulen in Kontakt kommen und manche dann per Video erreichen – falls die Kinder über die technischen Möglichkeiten verfügten. „In manchen Familien gibt es nur ein Prepaid-Handy.“

Testen Sie unser Angebot.
Jetzt weiterlesen.
Testen Sie unsere Angebote.
F.A.Z. PLUS:

  FAZ.NET komplett

Diese und viele weitere Artikel lesen Sie exklusiv mit F+
Quelle: F.A.Z.
Autorenporträt / Becker, Lisa (lib.)
Lisa Becker
Redakteurin in der Wirtschaft
  Zur Startseite
Verlagsangebot
Verlagsangebot
Kapitalanalge
Erzielen Sie bis zu 5% Rendite
Sprachkurse
Lernen Sie Englisch
Immobilienbewertung
Verkaufen Sie zum Höchstpreis
Zertifikate
Ihre Weiterbildung im Projektmanagement
SUV
Premium-SUVs zum Gebrauchtwagenpreis
Baufinanzierung
Erhalten Sie Ihren Bauzins in 3 Minuten
ANZEIGE