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FAZ plus ArtikelVollbeschäftigung

Den perfekten Arbeitsmarkt gibt es nicht

Von Britta Beeger
 - 15:23

Heiko Zimmermann versucht jeden Tag, das Unmögliche möglich zu machen: Seine Aufgabe im Duisburger Jobcenter ist es, alleinerziehende Frauen in Arbeit zu bringen. Die größte Hürde, sagt er, sei die häufig fehlende Nachmittagsbetreuung für die Kinder. „Wie soll ich eine Stelle finden für jemanden, der nur unter der Woche und nur von 8 bis 13 Uhr arbeiten kann?“ Zimmermann, Jeans, T-Shirt, die Haare zu einem Dutt gebunden, schüttelt den Kopf. „Ob am Empfang, als Küchenhilfe, als Reinigungskraft: selbst Teilzeitstellen erfordern heute flexible Arbeitszeiten.“ Manchmal ruft er selbst in einer Schule an und bittet um Unterstützung.

Jennifer Wagner kennt diese Probleme sehr genau. Die junge, zierliche Frau, die eigentlich anders heißt, zieht ihre 13 Jahre alte Tochter allein groß. Mit Mitte 30 hat sie, von ein paar Minijobs einmal abgesehen, noch nie gearbeitet. Immerhin, die Grundlagen sind da: nachgeholte mittlere Reife, eine Weiterbildung zur Kauffrau für Bürokommunikation, weitere Kurse etwa zum Thema Lohnbuchhaltung. Als sie vor zwei Jahren zum ersten Mal zu Arbeitsvermittler Zimmermann kam, war für den sofort klar: Diese Frau muss ganz schnell Berufserfahrung sammeln. Nur wie?

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Quelle: F.A.Z. Woche
Britta Beeger
Redakteurin in der Wirtschaft.
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