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Trump in Davos

„Der größte Boom der Welt“

Von Gerald Braunberger, Davos
Aktualisiert am 21.01.2020
 - 12:39
Donald Trump in Davos
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Weltwirtschaftsforum in Davos
Trump lobt eigene Wirtschaftspolitik

Donald Trump lobt in Davos Amerika und sich selbst. Sein Land befinde sich in der Mitte des größten Booms, den die Welt jemals gesehen habe. Untergangspropheten hätten immer falsch gelegen.

Der amerikanische Präsident Donald Trump hat in einer Rede auf dem Weltwirtschaftsforum ein hervorragendes Bild vom Zustand der Wirtschaft der Vereinigten Staaten und seiner Präsidentschaft gezeichnet. „Die amerikanische Wirtschaft befindet sich in der Mitte des größten Booms, den die Welt jemals gesehen hat“, sagte Trump. „Der amerikanische Traum ist schöner da als jemals zuvor. Er favorisiert vor allem die Mittelschicht.“

Beigetragen zu diesem Aufschwung hätte unter anderem seine Handelspolitik: „Die Vereinigten Staaten haben mehrere Handelsverträge geschlossen, die als Muster für das 21. Jahrhundert dienen können, weil sie die Interessen der Beschäftigten in den Mittelpunkt stellen.“

Vor seiner Wahl habe niemand etwas gegen die chinesischen Praktiken gegenüber Handelspartnern getan. Er habe das Problem angepackt und obwohl es nicht immer einfach gewesen sei, komme man jetzt gut voran. „Möglicherweise ist das amerikanisch-chinesische Verhältnis niemals besser gewesen als heute“, betonte der Präsident. „Ich freue mich darauf, mit dem wunderbaren neuen britischen Premierminister ein großes Handelsabkommen zu verhandeln“, kündigte der Präsident an.

Trump zeichnete ein düsteres Bild der amerikanischen Wirtschaft unter seinem Vorgänger Barack Obama. Er selbst habe aber niemals an der Zukunftsfähigkeit der Vereinigten Staaten gezweifelt. „Seit meiner Wahl sind in Amerika sieben Millionen neue Arbeitsplätze entstanden“, sagte Trump. „Unter keiner Präsidentschaft bevor ist die Arbeitslosigkeit so niedrig gewesen. Dies betrifft auch afrikanische und asiatische Amerikaner. Die Arbeitslosigkeit von Frauen befindet sich auf dem niedrigsten Stand seit dem Jahr 1953.“ Diese Erfolge hätten sich eingestellt, obgleich die Notenbank Fed ihre Zinsen zunächst zu schnell erhöht und danach zu langsam gesenkt hätte. „Anderswo gibt es sogar negative Zinsen“, sagte der Präsident. „Das könnte mir gefallen.“

Trump beschränkte sich in seiner Rede wie vor zwei Jahren in Davos weitgehend auf wirtschaftliche Themen, um für Investitionen in Amerika zu werben. Er stellte die im Vergleich zu Europa niedrigen Energiepreise heraus und lud die Europäer dazu ein, amerikanisches Gas zu beziehen. „Europa muss nicht bei unfreundlichen Lieferanten einkaufen,“ sagte Trump mit unverhülltem Hinweis auf die Energiepolitik der Bundesregierung.

Amerika werde eine Initiative des Weltwirtschaftsforum unterstützen, die das Pflanzen von einer Milliarde Bäume anstrebt. Trump warnte davor, der Zukunft mit zu viel Pessimismus entgegenzutreten. Untergangspropheten habe es immer gegeben und sie hätten immer falsch gelegen. Eine freiheitliche Marktwirtschaft könne dank ihrer Innovationskraft alle Herausforderungen bestehen. „Es gibt auf der Welt keinen besseren Platz als die Vereinigten Staaten“, sagte Trump.

Quelle: FAZ.NET
Autorenporträt / Braunberger, Gerald
Gerald Braunberger
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