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FAZ plus ArtikelReform der BBC

Die alte Herrlichkeit ist vorbei

EIN KOMMENTAR Von Philip Plickert, London
Aktualisiert am 31.07.2020
 - 11:18
Die Zeiten der alten Rundfunkherrlichkeit vorbei. Der BBC-Hauptsitz in London.
Schon Margaret Thatcher wollte die Rundfunkgebühren abschaffen. So weit wird Boris Johnson kaum gehen – wohl aber will er die BBC reformieren. Nötig wäre eine Rückbesinnung auf ihre Kernaufgaben allemal.

Der öffentlich-rechtliche Rundfunk ist umstritten. Kritisiert wird einerseits die linksliberale ideologische Schlagseite vieler Sender, zum anderen die Finanzierung über Rundfunkgebühren. Diese Kritik gibt es sowohl in Deutschland als auch in Großbritannien. In der Londoner Regierung gibt es Kräfte, die eine fundamentale Reform der traditionsreichen British Broadcasting Corporation und des Gebührenmodells anstreben. In der Corona-Krise hat die BBC zwar wieder Boden gutgemacht. Doch zeigen Umfragen, dass nach wie vor fast die Hälfte der Bevölkerung Vorbehalte hat.

Einige Befürworter einer Radikalreform wollen die bisherige Gebührenfinanzierung der BBC auf ein Abo-Modell ähnlich wie bei Netflix umstellen. Manche sehen darin einen Rachefeldzug konservativer Politiker und Brexit-Anhänger gegen eine Institution, die überwiegend als eher links gilt. Premierminister Johnson nannte sie „Brexit Bashing Corporation“. Doch gibt es Reformbedarf, um die BBC ins 21. Jahrhundert zu führen und zugleich für einen ordnungspolitisch faireren Wettbewerb im Medienbereich zu sorgen.

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Quelle: F.A.Z.
Autorenporträt / Plickert, Philip
Philip Plickert
Wirtschaftskorrespondent mit Sitz in London.
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