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Trump droht Toyota

„Baut Werk in den USA oder zahlt heftige Strafzölle“

Aktualisiert am 05.01.2017
 - 20:23
Stein des Anstoßes: Ein Modell des Toyota Corolla
Donald Trump lässt nicht locker: Nachdem Ford auf eine geplante Investition in Mexiko verzichtet hat, knöpft sich der künftige amerikanischen Präsident den nächsten Autobauer vor. Und macht dabei einen kleinen Fehler.

Der künftige amerikanische Präsident Donald Trump hat Toyota mit hohen Strafzöllen gedroht, wenn der japanische Hersteller in Mexiko produzieren lässt. Toyota wolle in Baja in Mexiko ein neues Werk zur Produktion von Corolla-Modellen bauen, die für die Vereinigten Staaten bestimmt seien, twitterte Trump am Donnerstag. „Auf keinen Fall. Baut Werk in den USA oder zahlt heftige Strafzölle.“

Allerdings verwechselt Trump in dem Tweet das bestehende Toyota-Werk in Baja mit einem geplanten Neubau in Guanajuato. Ein Toyota-Sprecher sagte, durch das neue Werk würden keine Arbeitsplätze in den Vereinigten Staaten entfallen. „Toyota freut sich darauf, zusammen mit der Trump-Regierung den besten Interessen der Verbraucher und der Auto-Industrie zu dienen„, sagte der Sprecher.

In Baja baut Toyota jedes Jahr unter anderem etwa 100.000 Pick-Ups. Im April 2015 kündigten die Japaner den Bau des neuen Werks für eine Milliarde Dollar in Guanajuanto an, wo ab 2019 jährlich 200.000 Corollas gefertigt werden sollen. Bisher wird das Auto in Kanada hergestellt. Toyota betreibt zehn Fabriken in acht amerikanischen Bundesstaaten und fertigt dort insgesamt mehr als zwei Millionen Fahrzeuge pro Jahr.

Ford investiert in Michigan

Die Auto-Produktion war ein großes Thema in Trumps Wahlkampf. Immer wieder drohte er den Herstellern hohe Strafzölle an, sollten sie Autos aus eigenen Werken in anderen Ländern in die Vereinigten Staaten importieren. Zuletzt hatte das auf den ersten Blick Wirkung gezeigt. Nach heftiger Kritik von Trump strich Ford eine 1,6 Milliarden Dollar schwere Investition in ein geplantes neues Werk in San Luis Potosi. Statt dessen steckt der Konzern Geld in ein Werk im Bundesstaat Michigan.

Die Expansion in Michigan werde direkt zur Schaffung 700 neuer Jobs führen, kündigte Ford an. Das Werk solle für die Fertigung von selbstfahrenden und elektrischen Autos erweitert werden. Das Unternehmen machte indes deutlich, dass man sich keineswegs komplett aus dem Land zurückziehen werde. Im Gegenteil kündigte Ford an, die neue Generation des Modells Focus in einem bestehenden Werk im mexikanischen Hermosillo herzustellen, um die Profitabilität zu steigern.

Quelle: pach./Reuters/AFP
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