Der Maut-Rechner

Wie hoch ist meine Maut?

Von Carsten Feig und Patrick Bernau
31.03.2017
, 11:58
Die Pkw-Maut ist beschlossen. Was sie die Autobesitzer kostet, hängt vom Motor ab. Berechnen Sie mit unserem aktualisierten Maut-Rechner, wie viel Geld für Sie fällig wird.

Jetzt soll sie tatsächlich kommen, die große Pkw-Maut – für jedes Auto, das in Deutschland unterwegs ist. Nach langen Diskussionen zwischen den Koalitionsparteien und mit der Europäischen Union hat der Bundesrat am heutigen Freitag die Maut beschlossen.

Doch einfach ist es nicht, was da am Ende berechnet wird. Der Mautbetrag hängt vom Auto ab: vom Motor und von der Schadstoffnorm. In Deutschland soll die Kfz-Steuer um die Kosten für die Jahresvignette reduziert werden. Die Vignette wird allerdings nicht als Klebezettel kommen, sondern mit dem deutschen Kennzeichen verknüpft. Hier können Sie selbst Ihre Mautkosten berechnen:


Was muss ich für die Maut zahlen?


Fahren Sie einen Diesel oder einen Benziner?

Diesel
Benziner

    Welche Schadstoffnorm hat Ihr Auto?

  • Euro 3 oder schlechter
  • Euro 4 oder Euro 5
  • Euro 6

Bitte geben Sie hier den Hubraum Ihres Autos ein: ccm
Berechnen




Was ist mein Hubraum? Welche Schadstoffnorm hat mein Auto? Diese Angaben finden Sie in Ihrem Kfz-Schein:

Wohnmobile und Oldtimer

Wohnmobile kosten 16 Euro pro 200 angefangene Kilogramm Gesamtgewicht – bis zu einer Kappungsgrenze von 130 Euro. Für Autos mit Oldtimer-Kennzeichen werden pauschal 130 Euro fällig.

Kurzzeitvignetten für Ausländer

Wenn das Auto nicht in Deutschland zugelassen ist, können die Halter auch Kurzzeit-Vignetten kaufen. Für zehn Tage kostet die Maut – abhängig vom Preis der passenden Jahresvignette – zwischen 2,50 Euro und 25 Euro. Für zwei Monate werden 7 bis 50 Euro fällig.

Berlin
Bundesrat macht Weg frei für Pkw-Maut
© dpa, reuters
Quelle: FAZ.NET
Patrick Bernau  - Portraitaufnahme für das Blaue Buch "Die Redaktion stellt sich vor" der Frankfurter Allgemeinen Zeitung
Patrick Bernau
Verantwortlicher Redakteur für Wirtschaft und „Geld & Mehr“ der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung.
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