FAZ plus ArtikelBauen mit Holz

Wie nachhaltig sind Fertighäuser?

Von Oliver Schmale
03.03.2022
, 09:11
Der Baustoff Holz hat eine sehr gute CO2-Bilanz, doch wie ökologisch ein Haus ist, hängt unter anderem auch von den Dämmstoffen ab.
Holzhäuser sind gut fürs Klima, heißt es. Das ist nicht falsch, aber zu einfach.
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Der Holzfertighausbau boomt. Jahrzehntelang punktete der Baustoff aus dem Wald mit zwei Versprechen: Mit ihm lässt sich günstiger und schneller bauen als mit Beton und Stein, denn Wände, Dächer, Decken werden in der Werkhalle gefertigt. Dank genormter Schritte lässt sich die Qualität kontrollieren und viel Arbeitszeit auf der Baustelle sparen. Zunehmend spielt noch ein anderes Thema als Verkaufsargument eine Rolle: Als nachwachsender Rohstoff ist Holz grundsätzlich ein nachhaltiges Material. Doch wie nachhaltig sind Fertighäuser?

Josef Haas, geschäftsführender Gesellschafter des Fertighausherstellers Kampa, sagt: „Das in Deutschland für ein Fertighaus benötigte Holz wächst in 23 Sekunden nach.“ Soll heißen, der Wald liefert das Material gewissermaßen von selbst. Nur Wald ist nicht gleich Wald. Es gibt nachhaltige und konventionelle Forstwirtschaft, und für die Ökobilanz macht es einen Unterschied, ob die Stämme Hunderte, wenn nicht Tausende Kilometer weit in die Fertigungshallen transportiert werden.

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Quelle: F.A.S
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