FAZ plus ArtikelBauen mit Stroh

Der Superstoff vom Feld

Von Judith Lembke
29.07.2022
, 07:43
Das Dachgeschoss eines Mehrfamilienhauses in Kassel wird mit Stroh gedämmt.
Stroh verwandelt sich auf der Baustelle zwar nicht in Gold. Aber mit Blick auf Nachhaltigkeit, Verfügbarkeit und Raumklima könnte es der Baustoff der Zukunft sein.
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Manche natürlichen Baustoffe haben mit dem Naturprodukt nur noch entfernt etwas zu tun, wenn sie Teil eines Gebäudes werden. Holz erinnert mitunter eher an einen Hightech-Werkstoff als an ein Stück Baum. Mit Stroh ist das anders. Die Halme, die als Dämmstoff in eine Wand wandern, riechen und fassen sich ebenso an, als kämen sie direkt vom Feld, denn sie sind komplett unbehandelt.

Das ist nicht die einzige Erkenntnis, die der Besucher auf der Baustelle eines Mehrfamilienhauses in Kassels größtem Neubaugebiet „Zum Feldlager“ gewinnt. Inmitten der typischen Doppel- und Reihenhäuser entsteht ein Gebäude, das nicht nur für diesen Ort ungewöhnlich ist – vor allem, weil zwischen den Holzständern im Dachgeschoss gepresste Strohballen anstatt Mineralwollplatten sitzen.

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Quelle: F.A.S.
Autorenporträt / Lembke, Judith
Judith Lembke
Redakteurin im Ressort „Wohnen“ der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung.
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