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Städte fordern Verschärfung des Baugebots

Von Birgit Ochs und Manfred Schäfers, Berlin und Frankfurt
 - 10:11

In der Kontroverse um den Plan, Grundstückseigentümer zum Wohnungsbau zu zwingen, erhält Tübingens Oberbürgermeister Boris Palmer Unterstützung durch den Deutschen Städtetag. Die Vereinigung von 3400 Städten und Gemeinden nennt das sogenannte Baugebot, mit dem Palmer die Eigentümer zum Bauen oder Verkaufen bewegen will, ausdrücklich als eine von vielen Maßnahmen, mit denen die Städte versuchen können, mehr bezahlbare Wohnungen zu bauen. „Das Baurecht kennt mit dem Baugebot ein weiteres Instrument, damit Grundstücke bebaut werden“, sagte Städtetag-Hauptgeschäftsführer Helmut Dedy FAZ.NET.

Der Mangel an Bauland, der damit verbundene Anstieg der Bodenpreise, aber auch hohe Baukosten erschweren es, günstig zu bauen. Palmer, der in Tübingen schon viele Register gezogen hat, will nun auch den seit den achtziger Jahren fast vergessenen Paragraphen 176 aus dem Baugesetzbuch nutzen, um Baulücken zu schließen. Die gibt es seinen Angaben nach reichlich. In der Stadt, deren Wohnungsmarkt zu Deutschlands teuersten zählt, sollen rund 550 Flächen brach liegen, einige seit dreißig Jahren. Zur Einordnung: Die Fläche all dieser Grundstücke ist größer als die sämtlicher Baugebiete, die die Stadt in den kommenden zehn Jahren bebauen will.

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Quelle: F.A.Z.
Birgit Ochs
Verantwortliche Redakteurin für „Wohnen“ der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung.
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Manfred Schäfers
Wirtschaftskorrespondent in Berlin.
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