<iframe title="GTM" src="https://www.googletagmanager.com/ns.html?id=GTM-WBPR4W&gtm_auth=3wMU78FaVR9TNKtaXLbV8Q&gtm_preview=env-23&gtm_cookies_win=x" height="0" width="0" style="display:none;visibility:hidden"></iframe>
FAZ plus ArtikelMietschulden

Wenn die Miete ausbleibt

Von Birgit Ochs
 - 12:15
Geräumt: War die Räumungsklage erfolgreich, gibt es für den Mietschuldner kein Zurück.zur Bildergalerie

870 Euro sind kein Klacks. 870 Euro sind aber auch keine Unsumme und nur ein Bruchteil oder genauer drei Prozent dessen, was ein überschuldeter Durchschnittsmensch hierzulande insgesamt an Ausständen hat. Die lagen im vergangenen Jahr bei gut 29000 Euro. Das zeigt die jüngste Überschuldungsstatistik des Statistischen Bundesamtes (Destatis), die auf Angaben der Schuldnerberatungsstellen basiert. Jene 870 Euro aber sind besondere Verbindlichkeiten, entsprechen sie doch im Schnitt 1,8 Monatsmieten. Die schuldig zu bleiben kann existentielle Folgen haben.

Werena Rosenke kennt sich mit diesen Folgen aus. Sie ist Geschäftsführerin der in Berlin ansässigen Bundesarbeitsgemeinschaft Wohnungslosenhilfe e.V. (BAGW). Siebzig Prozent der Menschen, die sich an die Beratungsstellen wenden, sind schon ohne Wohnung. Ungeachtet der vielerorts stark gestiegenen Mieten habe sich die Zahl der Mietschuldner unter den Betroffenen in den vergangenen fünf Jahren grundsätzlich nicht „dramatisch erhöht“, betont sie. Doch sei das Risiko gestiegen, dass Vermieter säumige Mieter vor die Tür setzen.

Testen Sie unsere Angebote.
Jetzt weiterlesen

Testen Sie unsere Angebote.
F.A.Z. PLUS:

FAZ.NET komplett

: Neu

F.A.Z. Woche digital

F.A.Z. + F.A.S. – Adventsangebot

Diesen und viele weitere Artikel lesen Sie exklusiv mit F+

Quelle: F.A.S.
Autorenporträt / Ochs-Koffka, Birgit
Birgit Ochs
Verantwortliche Redakteurin für „Wohnen“ der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung.
Twitter
  Zur Startseite
Ähnliche ThemenBundesgerichtshofKündigung