FAZ plus ArtikelGenossen gegen Eigentümer

Gespaltenes Idyll

Von Judith Lembke
21.07.2022
, 12:19
Grüne Stadtoase: Während das Grundstück für alle zugänglich ist, sind die großen Terrassen den Bewohnern vorbehalten.
Wohnen für alle in bester Lage, gemeinschaftlich und bezahlbar: Die Genossenschaft Spreefeld ­wollte in Berlin eine Utopie verwirklichen. Doch dann lockte das Eigentum.
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Es gibt in Deutschland Baugruppen, gemeinschaftliche Wohnprojekte, junge Genossenschaften. Und es gibt das Spreefeld. Thailändische und amerikanische Medien haben über das Berliner Projekt als Modell für das gemeinschaftliche Wohnen der Zukunft berichtet und die deutschen ohnehin. In einer Ausstellung im Vitra Design Museum war das Spreefeld Beispiel für eine „neue Architektur der Gemeinschaft“, und einer Schau im Deutschen Architekturmuseum galt es als nicht profitorientierter Gegenentwurf zur allgegenwärtigen „Stapelung autistischer Eigentumswohnungen“.

Hintergrund all dieser Beiträge bildeten dieselben großen Fragen: Wurde am Berliner Spreeufer ein Modell gefunden, wie Wohnen in der Stadt auch für Kreative, Freiberufler und Nichterben bezahlbar bleibt? Wie man eine Brache am Wasser entwickelt, ohne dass aus ihr ein mit Tiefgaragen unterkellertes Premium-Grundstück wird, zu dem nur noch die Eigentümer Zutritt haben?

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Quelle: F.A.S.
Autorenporträt / Lembke, Judith
Judith Lembke
Redakteurin im Ressort „Wohnen“ der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung.
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