FAZ plus ArtikelFast Interior

Öfter mal was Neues!

Von Katharina Pfannkuch
09.01.2019
, 13:12
Modeketten wie Zara und H&M verkaufen mittlerweile auch Wohnaccessoires und Möbel. Kommt nach Fast Fashion nun Fast Interior?

Der Tag im Büro ist vorüber, bis Ladenschluss sind es noch zwei Stunden, und auf dem Weg nach Hause liegt eine große H&M-Filiale. Die ideale Gelegenheit, noch schnell ein, zwei T-Shirts zu kaufen, denkt man ganz unbedarft – und steht eine geschlagene Stunde später an der Kasse, um die Shirts zu bezahlen. Und Haarklammern. Und einen Doppelpack Handschuhe. Außerdem zwei Kissenhüllen aus Samt, eine Tagesdecke im Zopfmusterstrick-Look, ein Viererpack Kerzen und den dazu passenden goldenen Kerzenständer.

„Nur ein paar Kerzen“, das war lange die augenzwinkernde Standardantwort auf die Frage nach der Ausbeute beim jüngsten Besuch eines anderen schwedischen Unternehmens: Kaum ein Kunde verlässt eine Ikea-Filiale ohne den obligatorischen Hunderterpack Teelichter. Ganz egal, ob eigentlich eine neue Couch der Grund für den Besuch war. Bei H&M wurde daraus „Nur ein paar T-Shirts“. Aber in immer mehr Filialen der Fast-Fashion-Kette verführen nicht mehr nur preiswerte Mode die Kunden zum Spontankauf, sondern auch Wohnaccessoires.

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Quelle: F.A.S.
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