FAZ plus ArtikelWohnen in Deutschland

Wo lohnt sich ein Haus im Grünen?

Von Dyrk Scherff
19.08.2020
, 09:29
Wer oft im Homeoffice arbeitet, muss nicht in der Stadt wohnen. Der Speckgürtel wird attraktiver. Doch auch hier steigen die Preise. Es ist Zeit, neu nachzudenken. Wie stark lohnt sich der Umzug ins Umland und wo ist es günstig? Prüfen Sie es selbst.

Deutschland ist noch mitten in der Corona-Pandemie, aber eine Erkenntnis scheint schon jetzt gereift zu sein: Arbeiten im Homeoffice hat für viele in den vergangenen Monaten an Attraktivität gewonnen. Anfangs diente die Arbeit zu Hause nur der Reduzierung der Ansteckungsgefahr, doch schnell zeigten sich auch die anderen Vorzüge: Während der Schulschließungen waren die Kinder nicht allein zu Hause, die Arbeitszeit konnte flexibler über den Tag verteilt werden, und die Fahrt zum Büro entfiel. Viele wollen diese Vorteile auch in Zukunft nicht missen und streben an, zumindest an einigen Tagen der Woche in den eigenen vier Wänden zu arbeiten.

Dieser Wunsch könnte bald eine ganz andere Diskussion verstärken: Wer weniger oder gar nicht mehr ins Büro fährt, muss auch nicht unbedingt in der Nähe seines Arbeitsplatzes wohnen. Er muss also auch nicht unbedingt in den teuren Großstädten leben, wo die meisten Jobs angeboten werden. Viele tun das schon jetzt nicht aus voller Überzeugung, sondern nur, weil sie die Pendelzeiten zur Arbeit klein halten wollen und keine Lust auf die täglichen Staus im Berufsverkehr haben.

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Autorenporträt / Scherff, Dyrk
Dyrk Scherff
Redakteur im Ressort „Geld & Mehr“ der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung.
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