FAZ plus ArtikelDesigntrend Japanordic

Wenn Hygge auf Wabi Sabi trifft

Von Henrik Rampe
05.07.2020
, 18:30
Japanordic – das klingt ziemlich bemüht. Doch die Verbindung von japanischem und skandinavischem Design verspricht mehr als einen flüchtigen Trend.

Fusionen liegen im Trend. Auf der Speisekarte verschmelzen Pizza und Burger zum Pizzaburger. Aus der Liebe zum knusprigen Croissant und kreisrundem Donut entsteht der Cronut. In Einrichtungsfragen galt lange Zeit noch das Prinzip Trennkost. Wer Wohnung oder Haus einrichten wollte, musste sich entscheiden – entweder Industrial Look oder Landhausstil, entweder mediterran oder minimalistisch, entweder Pop-Art oder Glamour.

Doch in den vergangenen Jahren sind immer mehr Wohnzimmer zum Experimentierfeld geworden. Verschiedene Einflüsse und Stile verschmelzen miteinander. Besonders innig ist dabei die Verbindung von japanischem und skandinavischem Design. Die Kirschblüten-Vase auf dem Tisch aus Eichenholz, die Tatami-Matten aus Fernost neben dem Sessel von Arne Jacobsen. Unter der Wortneuschöpfung Japanordic, auch Japandi genannt, hat die Liaison von skandinavischem und japanischem Design einen Namen bekommen, die auch hierzulande immer beliebter wird. Im Japanordic-Stil bringen beide Kulturen ihre Eigenheiten ein. Dunkle Hölzer, farbliche Kontraste und florale Drucke haben ihre Heimat in Japan. Die Skandinavier sehen sich als Vertreter von nachhaltiger Handwerkskunst und hochwertigen Naturmaterialien.

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Quelle: F.A.S.
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