FAZ plus ArtikelZweifel an hohen Mieten

Alles halb so wild am deutschen Wohnungsmarkt?

Von Birgit Ochs
13.02.2021
, 12:13
Statistiken der Online-Portale verzerren die Realität, behauptet der Wohnungsverband GdW. Es gebe viele günstigere Angebote. Doch gilt das auch für Großstädte, wo solche Wohnungen wie ein Sechser im Lotto sind? Fragen an Präsident Axel Gedaschko.

Die Wohnungsmieten sind gar nicht so hoch, wie alle denken. Das hat der GdW Bundesverband deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen vergangene Woche sinngemäß in einer Pressemitteilung behauptet. Mit seiner These stellt der Großverband, zu dessen Mitgliedern Genossenschaften, kommunale Unternehmen, aber auch der umstrittene Dax-Konzern Deutsche Wohnen gehören, die allgemeine Wahrnehmung in Frage. Seit Jahren ist von steigenden Quadratmeterpreisen in den Städten die Rede, die amtlichen Statistiken liefern dazu die Zahlen. Quartal für Quartal verlangen Vermieter auf den einschlägigen Plattformen immer mehr Geld. Auch wenn der Anstieg in jüngster Zeit nicht mehr so stark ausfällt wie bei den Kaufpreisen, geht es weiter nach oben. Wer längere Zeit auf Wohnungssuche ist, kann den Mieten in den Annoncen beim Klettern zusehen. Nun spricht GdW-Präsident Axel Gedaschko von einem Zerrbild der Realität.

Herr Gedaschko, was gibt es an den Statistiken auszusetzen?

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Quelle: F.A.S.
Autorenporträt / Ochs-Koffka, Birgit
Birgit Ochs
Verantwortliche Redakteurin für „Wohnen“ der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung.
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