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FAZ plus ArtikelBetten machen - oder nicht?

Kontrollverlust im Schlafzimmer

Von Stefanie von Wietersheim
Aktualisiert am 06.09.2019
 - 13:19
Ein schön gemachtes Bett macht gute Laune.
Jeden Morgen seine Betten machen? Ganz schön viel Aufwand dafür, dass es sowieso keiner mitbekommt, könnte man meinen. Oder die Sache auch ganz anders sehen. Der Wohn-Knigge.

Ganz ehrlich: Muss man als erwachsener Mensch jeden Morgen wirklich sein Bett machen? Zudecken falten, Kissen ordnen und die große Überdecke drauf? Ich finde es total mühsam, denn abends geht man doch sowieso immer wieder rein?

Pah! Kämmen Sie auch morgens Ihre Haare nicht, weil sie ja im Laufe des Tages im Wind verstrubbeln? Hören Sie auf zu duschen, weil Sie nach zwei Tagen sowieso wieder stinken? Räumen Sie Ihre Kleider nicht in den Schrank - sondern verteilen Klamottenberge um sich herum wie verpeilte Teenager? Dann lassen Sie Ihr vollgeschwitztes Bett verknuddelt und verkrumpelt. Genau so, wie Sie es beim Aufstehen hinterlassen. Und widmen sich in den zwei Minuten, die das Lüften und Aufschütteln kostet, etwas Wichtigerem. Was auch immer das sein mag. Viel Spaß.

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Quelle: F.A.S.
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