FAZ plus ArtikelEnergieautark dank Wasserstoff

Jeder sorgt für sich allein

Von Jörg Niendorf
10.03.2022
, 10:54
Auch in lichtarmen Zeiten kann eine Photovoltaikanlage ausreichend Strom für ein Wohnhaus produzieren.
Das eigene Haus komplett vom öffentlichen Netz abkoppeln, das ganze Jahr über energieautark sein? Der Traum ist alt. Eine neue Technik soll auch Eigentümern von Altbauten helfen.
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Johannes Langstrof hat in Hanglage gebaut. Nun überblickt er mit seiner Familie das hessische Butzbach – und sieht im Winter zahllose Rauchsäulen, die über den Häusern aufsteigen. Auf 200 Quadratmeter Dachfläche seines Einfamilienhauses, das auch eine große Büroeinheit für Langstrofs Firma beherbergt, glitzern dagegen Solarpaneele. Sie decken den gesamten Strombedarf der Familie inklusive E-Auto und Wärmepumpenheizung, sogar jetzt, in der lichtärmsten Zeit.

Dafür hat das Haus ein eigenes Kraftwerk. Es produziert mit Sonnenenergie Wasserstoff, kann ihn speichern und bei Bedarf als Strom zurückholen. Eine Spitzenleistung von 30 Kilowatt-Peak hat Langstrof mit seiner Solaranlage auf dem Dach. Die übrige Technik versteckt sich in mäßig großen Anlagenschränken, hinzu kommen die Regelungstechnik und ausgeklügelte Lüftungssysteme. Man hört den Stolz des Besitzers heraus: „Autark zu sein ist ein schönes Gefühl“, sagt Langstrof. Da unten, in Butzbach, liegt die alte Welt. „Wir wollen ein Teil des Morgens sein.“

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Quelle: F.A.S
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