FAZ plus ArtikelRisiken durch den Klimawandel

Wenn die Immobilienwerte in Gefahr geraten

Von Christian Hunziker, Berlin
26.03.2021
, 15:18
Hochwasser im hessischen Büdingen Ende Januar
Immer mehr extreme Wettereignisse wie Starkregen, Waldbrände und Stürme schaden den Immobilien. Investoren und Finanzierer beginnen deshalb, sich intensiv mit klimabedingten Risiken auseinanderzusetzen.
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Es waren dramatische Stunden, die sich Ende Januar in der hessischen Mittelstadt Büdingen abspielten. Heftiger Niederschlag und Tauwetter führten zu einem Dammbruch und letztlich dazu, dass die Altstadt von Büdingen mit Wasser volllief – mit der Folge, dass es zu erheblichen Schäden an Gebäuden kam.

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Solche Extremwettereignisse, die nach Ansicht von Fachleuten auf den Klimawandel zurückzuführen sind, sind in den letzten Jahren häufiger geworden. Davon zeugen nicht nur Waldbrände in Kalifornien und Taifune in Südostasien, sondern auch Hochwasser, Hagel und Stürme, wie sie hierzulande immer öfter zu beobachten sind. Nach Angaben von Sven Bienert, Leiter des Kompetenzzentrums für Nachhaltigkeit in der Immobilienwirtschaft am Irebs-Institut der Universität Regensburg, hat in den vergangenen zwanzig Jahren die Zahl derartiger Extremwettereignisse im Vergleich zum vorangegangenen Zeitraum global um 75 Prozent zugenommen. „Wir müssen uns auf weiter steigende Naturgefahren einstellen“, sagt Bienert.

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