FAZ plus ArtikelInformatiker-Chef im Gespräch

Worüber die Nerds gerade nachdenken

Von Alexander Armbruster und Carsten Knop
05.10.2021
, 21:45
Informatiker sind heiß begehrt – doch was denken die gerade eigentlich?
Hannes Federrath ist Präsident der größten deutschen Informatiker-Vereinigung. Er spricht über mangelhafte digitale Bildung, fehlendes Sicherheitsbewusstsein, Facebook – und was die nächste Regierung tun sollte.
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Professor Federrath, Informatiker sind heiß begehrt: Sie sollen Künstliche Intelligenzen konstruieren, Quantencomputer bauen, herkömmliche Supercomputer noch schneller machen, das Internet auf eine neue Ebene heben und uns vor Angriffen schützen, wenn wir digital unterwegs sind. Bevor wir darüber sprechen, aber zunächst zu Ihnen persönlich: Womit beschäftigen Sie sich auf diesem breiten Feld denn?

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Mein spezielles Thema, das ich bearbeite, wenn ich gerade nicht Präsident der Gesellschaft für Informatik (GI) bin, sind die IT-Sicherheit und der Datenschutz. Ich habe promoviert über Mobilfunk-Sicherheit und insbesondere über die in­teressante Frage: Kann man ein Mobilfunknetz so bauen, dass man zwar jederzeit erreichbar ist, aber dennoch das Mobilfunknetz nicht weiß, wo sich die Teilnehmer aufhalten? Technisch geht das, ist aber relativ aufwendig. Darüber hinaus beschäftigen wir uns mit Anonymität im Internet, aber auch mit der Rückverfolgung von Internetstraftaten.

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