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Wie die KI die Gesichtserkennung revolutioniert

Von Stephan Finsterbusch und Thiemo Heeg
Aktualisiert am 26.02.2020
 - 09:59
Ein gesuchtes Gesicht in der Menge identifizieren, ist wie die Stecknadel im Heuhaufen finden – kein Problem für die Technik.
Künstliche Intelligenz hebt die Gesichtserkennung auf ein ganz neues Niveau. Das ist großartig oder beängstigend – je nach Sichtweise.

Ein Gesicht ist eine erstaunliche Sache. Über seine Merkmale lässt sich ein Mensch genau identifizieren. Und das Zusammenspiel der mimischen Muskulatur liefert Indizien dafür, was sich unter der Oberfläche abspielt: mit einem Lächeln, ein paar in die Stirn gezogenen Falten oder erhobenen Augenbrauen.

In einem Gesicht lesen zu können wie in einem Buch hatte daher schon die alten Griechen und Römer fasziniert. Auch in der traditionellen chinesischen Medizin spielt diese Fähigkeit eine wichtige Rolle. Das haben Forscher um Fufeng Li an der Shanghai University bereits vor zehn Jahren in ihrem Aufsatz „Facial Complexion Acquisition and Recognition System for Clinical Diagnosis“ dargelegt. Mit moderner Technologie ist dieses „Lesen“ von Gesichtern nun auf eine neue Ebene gehoben worden.

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Quelle: F.A.Z. Woche
Stephan Finsterbusch  - Portraitaufnahme für das Blaue Buch "Die Redaktion stellt sich vor" der Frankfurter Allgemeinen Zeitung
Stephan Finsterbusch
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Thiemo Heeg - Portraitaufnahme für das Blaue Buch "Die Redaktion stellt sich vor" der Frankfurter Allgemeinen Zeitung
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