FAZ plus ArtikelKI-Chips

Teslas Geheimnis ist geknackt

Von Stephan Finsterbusch
Aktualisiert am 17.03.2020
 - 10:00
Leiterplatte mit einem der beiden KI-Chips in einem Model 3 von Tesla.
Künstliche Intelligenz in der Kommandozentrale: Ingenieure in Japan haben sich die Chips in den amerikanischen Autos genauer angesehen. Dabei kamen sie schnell ins Grübeln.

Da haben selbst die Japaner gestaunt. Als in Tokio und Toyota City Ingenieure – Meister technisch hochkomplexer Minisysteme – das neueste Elektroauto des amerikanischen Konkurrenten Tesla unter die Lupe nahmen, legten sie ihr Augenmerk nicht auf Motor, Batterie oder Fahrgestell. Vielmehr achteten sie auf einen kleinen Kasten, der auf den ersten Blick ziemlich unscheinbar daherkommt.

Er liegt versteckt auf der Rückseite des Handschuhfachs und ist nicht viel größer als ein Laptop. Sein Inneres sieht aus wie die Leiterplatte eines Computers, auf der Hunderte Bausteine gesteckt sind: Transistoren und Kondensatoren, Widerstände und Spulen. In der Mitte sind zwei viereckige daumengroße Metallschächtelchen. Die Japaner bauten sie aus, sahen sie sich an und merkten rasch, dass sie keine gewöhnlichen Chips in den Händen hielten.

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Quelle: F.A.Z. Woche
Stephan Finsterbusch  - Portraitaufnahme für das Blaue Buch "Die Redaktion stellt sich vor" der Frankfurter Allgemeinen Zeitung
Stephan Finsterbusch
Redakteur in der Wirtschaft.
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