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Gefährliche Riesen

Von Horst Rademacher, Thiemo Heeg
 - 19:37
Der Calbuco-Vulkan in Chile schleudert am 22. April 2015 Asche, Steine und Gase bis zu 15 Kilometer hoch in die Luft.

Der Ausbruch ist wie eine gigantische Explosion gewesen. Lava schoss aus dem Krater, dicke Rauchwolken stiegen auf, Asche regnete auf das Land. Als in den frühen Abendstunden des 22. April 2015 in der chilenischen Los-Lagos-Region der Calbuco-Vulkan losgebrochen war, fackelten die Behörden nicht lange. Sofort evakuierten sie das dichtbesiedelte Gebiet rings um den feuerspuckenden Berg, hatten so die gefährliche Lage jederzeit im Griff und retteten Zehntausenden Menschen das Leben.

Die Forscher am Vulkanobservatorium der Südanden hatten kurz vor dem Ausbruch seismische Warnsignale ausgemacht und umgehend die Behörden alarmiert. Es war klar, dass die Magmenströme das Krustengestein durchbrechen. Hunderte Erdbeben sollten daher auch die bis zu fünfzehn Kilometer hohe Eruptionssäule aus Asche und Gas begleiten. Das Überwachungsnetzwerk am Calbuco-Vulkan funktionierte. Das musste es auch. Denn die Erde ist in Bewegung – nicht nur in Chile.

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Quelle: F.A.Z.
Thiemo Heeg - Portraitaufnahme für das Blaue Buch "Die Redaktion stellt sich vor" der Frankfurter Allgemeinen Zeitung
Thiemo Heeg
Redakteur in der Wirtschaft.
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