FAZ plus ArtikelKlimabilanz von Elektroautos

Strom im Tank

Von Stephan Finsterbusch
Aktualisiert am 29.01.2019
 - 14:19
Heute: Ein E-Auto von Tesla im Hawthorne-Test-Tunnel in Kalifornien.
Münchner Forscher haben die Klimabilanz von Elektroautos ermittelt – und die ist besser, als viele erwarten dürften. Die Autobranche drückt nun aufs Tempo.

Wenn das Elektroauto 2032 sein zweihundertjähriges Jubiläum feiern wird, sollen rund 125 Millionen dieser Fahrzeugtypen auf den Straßen der Welt rollen. Ein ambitioniertes Ziel. Denn im vergangenen Jahr gab es der Internationalen Energieagentur IEA zufolge noch nicht einmal fünf Millionen E-Autos. Hersteller wie Volkswagen, Ford oder auch Nissan drücken nun aber aufs Tempo. Darüber hinaus stellen Zulieferer wie Samsung SDI, Panasonic oder LG Chem auf der Detroit Motor Show 2019 gerade eine neue Generation von Hochleistungsakkus vor. Die Herzstücke der stromgetriebenen Fahrzeuge sollen leistungsfähiger, langlebiger und preiswerter sein als ihre Vorgänger.

So hat die Branche mit ihren E-Autos der Umwelt und dem Klima zuliebe ein Fahrzeugkonzept wiederauferstehen lassen, das schon lange vor dem Verbrennungsmotor da war. Dieses Konzept aber ist nicht ganz unumstritten. Denn die Umweltbilanz von Elektroautos ist nicht so sauber, wie viele denken; sie ist aber auch nicht so dreckig, wie sie andere machen. Klar ist: Die Herstellung eines Akkus für ein Elektroauto ist um einiges aufwendiger als die Fertigung eines Verbrennungsmotors. Sie kostet viel Energie und belastet die Umwelt. Aber einmal im Einsatz, gleicht ein Elektromotor diese Nachteile nach einer Studie der Forschungsstelle für Energiewirtschaft (FfE) in München rasch wieder aus. E-Motoren kennen nun mal kein Kohlenmonoxid oder Kohlendioxid.

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Quelle: F.A.Z. Woche
Stephan Finsterbusch  - Portraitaufnahme für das Blaue Buch "Die Redaktion stellt sich vor" der Frankfurter Allgemeinen Zeitung
Stephan Finsterbusch
Redakteur in der Wirtschaft.
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