FAZ plus ArtikelUnterschätztes Risiko

Die Sturzgefahr in der Isolation

Von Hildegard Kaulen
16.01.2021
, 13:58
Alleinstehende ältere Menschen haben ein deutlich höheres Sturzrisiko. Das zeigen Daten einer britischen Studie. Die Forscher halten ihre Ergebnisse besonders in Corona-Zeiten für bedeutsam.

Soziale Isolation über einen längeren Zeitraum gehört zweifellos zu den Schattenseiten der Coronavirus-Pandemie. Sie beeinflusst nicht nur den Gemütszustand der Betroffenen, sondern setzt alte Menschen auch einem Risiko aus, das bisher noch gar nicht gesehen worden ist: einer erhöhten Sturzgefahr.

Eine britische Studie unter Leitung von Daisy Fancourt vom University College in London hat jetzt gezeigt, dass über 60-Jährige, die allein leben und keine oder nur wenige soziale Kontakte haben, häufiger hinfallen und im Krankenhaus behandelt werden müssen als alte Menschen, die mit anderen zusammenleben oder regelmäßig besucht oder von anderen betreut werden.

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