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Erst war die Flosse, dann kam die Hand

Von Sonja Kastilan
Aktualisiert am 05.09.2020
 - 17:37
Australian Lungfish; evo-devozur Bildergalerie
Was muss geschehen, damit Land das Wasser als Lebensraum ersetzen kann und Fische zu Vierfüßern werden? Ein Gespräch mit dem Evolutionsbiologen Joost Woltering von der Universität Konstanz.

Luft zum Atmen, das war nicht der einzige Unterschied zum Dasein unter Wasser. Für den Landgang brauchten Wirbeltiere zudem eine dickere Haut und mussten sich anders fortbewegen. Auf Flossen kommt man nicht weit, das lässt sich an Walrossen oder Seehunden beobachten, deren Ahnen zurück ins Meer gingen, obwohl sie an ein Leben auf dem Trockenen angepasst waren. Das geschah Hunderte Jahrmillionen später, nachdem die ersten Tetrapoda sich entwickelt hatten, zu denen Reptilien, Amphibien, Vögel und wir Säugetiere heute zählen. Wie die Landwirbeltiere entstanden sind, lässt sich mit Hilfe genetischer Studien erkunden, wie sie der Evolutionsbiologe Joost Woltering an der Universität Konstanz unternimmt.

Herr Woltering, der Mensch ist ein Landwirbeltier, doch eigentlich liegen die Anfänge im Wasser, wie schafften es unsere Ahnen an Land?

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Quelle: F.A.S.
Autorenporträt / Kastilan, Sonja
Sonja Kastilan
Verantwortlich für das Ressort „Wissenschaft“ der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung.
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