FAZ plus ArtikelBartenwale

Wendige Giganten der Ozeane

Von Diemut Klärner
12.08.2022
, 10:09
Sprunggewaltiger Buckelwal vor Alaksa
Blauwale und andere Bartenwale sind auch in XXL-Version erstaunlich manövrierfähig. Ihre Wendigkeit verdanken sie größtenteils ihren Brustflossen.
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Wale sind zwar allesamt effiziente Jäger, die flinke Beutetiere fangen. Doch moderat dimensionierte Vertreter dieser Meeressäuger sollten schneller beschleunigen, sich drehen und die Richtung ändern können als ihre Verwandten im XXL-Format. Tatsächlich nimmt die Manövrierfähigkeit mit zunehmender Größe ab. Allerdings weitaus weniger drastisch als gedacht. Dass die Giganten unter den Walen unerwartet gut abschneiden, haben Zoologen um Paolo S. Segre und William T. Gough von der Hopkins Marine Station der Stanford University in Pacific Grove (Kaliformien) herausgefunden.

Im Laufe von zehn Jahren hatten sie gemeinsam mit Kollegen aus den Niederlanden, Dänemark und Südafrika fast dreihundert Bartenwale aus der Familie der Furchenwale mehr als viertausend Stunden lang beobachtet. Vom Südlichen Zwergwal, durchschnittlich acht Meter lang und sechs Tonnen schwer, bis zum durchschnittlich 25 Meter langen und 100 Tonnen schweren Blauwal wurden sieben unterschiedliche Spezies einbezogen.

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