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FAZ plus ArtikelHormonumstellung

Wenn mitten im Leben die Nächte zum Problem werden

Von Juliette Irmer
 - 10:39
Schlafstörungen in den Wechseljahren können neben der Hormonumstellung noch andere Ursachen besitzen.

Die Lebensmitte kann für Männer und Frauen eine Herausforderung sein: Die Eltern werden gebrechlich, die Kinder ziehen aus, die eigene Jugend schwindet. Frauen müssen zudem mit einer tiefgreifenden biologischen Umstellung fertig werden: Nach und nach stellt der Körper die Produktion der Geschlechtshormone ein, und sie verlieren ihre Fruchtbarkeit. Doch die Botenstoffe steuern nicht nur Menstruationszyklus und Schwangerschaft, sie beeinflussen auch das Gehirn auf vielfältige Weise, so dass ihr Versiegen zu unangenehmen Begleiterscheinungen führen kann.

„Heute weiß man, dass Geschlechtshormone auf Neurotransmitter im Gehirn wirken und auf diese Weise Stimmung, Sexualität und auch den Schlaf beeinflussen“, erklärt die Psychiaterin Stephanie Krüger vom Zentrum für seelische Frauengesundheit am Humboldt-Klinikum in Berlin. Nimmt die Konzentration der zwei wichtigsten weiblichen Geschlechtshormone, Progesteron und Östrogen, ab, schlafen viele Frauen schlechter. Sie finden schwerer in den Schlaf, wachen häufiger auf, oder die Nacht endet bereits um vier Uhr früh. Das spiegelt sich auch im Schlafmittelgebrauch von Frauen wider, der laut Krüger mit zunehmendem Alter zunimmt und höher ist als der von Männern.

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Quelle: F.A.Z.
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