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Wie guter Schulsport den Kindern hilft

Von Nicola von Lutterotti
07.07.2021
, 12:20
Staffelläufe fördern Schnelligkeit und Geschicklichkeit, aber vor allem den Teamgeist.
Der Lockdown hat die Bewegung von Kindern weiter verschlechtert, viele haben zugenommen. Schulsport kann neben der Fitness auch die kognitive Leistung erhöhen. Dabei kommt es gar nicht so sehr auf die Dauer an.

Kinder haben einen nahezu unstillbaren Bewegungsdrang. Ihr Durchhaltevermögen gleicht dabei bisweilen jenem von Profisportlern, wie französische Forscher unlängst herausgefunden haben. In jedem Alter nutzbringend, erfüllt körperliche Aktivität bei Heranwachsenden auch besonders wichtige Funktionen. So stellt sie frühzeitig die Weichen für einen gesunden Lebensstil, erhöht das Selbstwertgefühl und stärkt damit die seelische Gesundheit und begünstigt obendrein die Entwicklung etlicher kognitiver Fähigkeiten. Um diese Früchte ernten zu können, sollten sich Kinder gemäß den Empfehlungen der WHO mindestens 60 Minuten am Tag ausgiebig bewegen – eine „Dosis“, die viele Mädchen und Jungen schon vor dem Corona-Lockdown nicht erreicht haben.

Die Schließung von Schulen und Kindergärten während der Pandemie hat diesen ungünstigen Trend noch weiter verstärkt. Zu diesem Ergebnis kommt eine repräsentative Umfrage in Deutschland, an der tausend Eltern von mindestens einem Kind im Alter bis zu 14 Jahren beteiligt waren. Wie die Analysen zeigten, bewegten sich knapp 40 Prozent der Studienteilnehmer zu Zeiten des Lockdowns deutlich weniger als davor. Bei den 10- bis 14-Jährigen betrug der entsprechende Anteil sogar 50 bis zu knapp 60 Prozent.

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