FAZ plus ArtikelKrampfartige Schmerzen

Neue Hoffnung für Patienten mit Reizdarm

Von Nicola von Lutterotti
31.07.2019
, 13:19
Viele Menschen leiden häufig an Bauchschmerzen.
Das Reizdarmsyndrom ist ein rätselhaftes Leiden, von dem hierzulande viele Menschen betroffen sind. Offenbar sind unerkannte Lebensmittelallergien eine häufige Ursache, wie eine neue Studie zeigt.
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Blähungen, heftige Durchfälle oder auch Verstopfung und krampfartige Bauchschmerzen: unzählige Personen leiden unter solchen Beschwerden, manche täglich. Lassen sich die Symptome auf keine messbare Erkrankung, etwa eine Infektion oder eine chronische Darmentzündung, zurückführen, erhalten sie häufig das Etikett „Reizdarmsyndrom“. Der schwammige Begriff ist bezeichnend, auf welch unsicherem Terrain sich die Ärzte bei dieser Diagnose nach wie vor bewegen. Zwar mangelt es nicht an Bemühungen, den Wurzeln der Störung auf den Grund zu gehen. Je intensiver die Wissenschaftler allerdings suchen, desto mehr potentielle Entstehungsursachen fördern sie zutage.

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So gibt es mittlerweile eine Vielzahl von Faktoren, die einem Reizdarmsyndrom den Weg bereiten sollen. Hierzu zählen eine übermäßige Schmerzempfindlichkeit, eine erhöhte Durchlässigkeit der Darmschleimhaut, verschiedene psychische Störungen und eine ungünstige Zusammensetzung der Darmflora. Therapeutisch besitzen diese Erkenntnisse freilich wenig Relevanz. Denn sie tragen nicht oder nur geringfügig dazu bei, die Missempfindungen zu lindern.

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