FAZ plus ArtikelEpidemie in Kongo

Kann man Ebola noch eindämmen?

Von Sonja Kastilan
04.08.2019
, 16:35
Mussa Kathembo wird zu Grabe getragen. Er ist eines von mehr als 1800 Opfern der aktuellen Ebola-Epidemie.
Seit einem Jahr grassiert in der Demokratischen Republik Kongo das Ebola-Virus. Es gibt aber noch weitere Probleme. Ein Gespräch mit dem Epidemiologen Seth Berkley.

Vor einem Jahr, am 1. August 2018, haben die kongolesischen Behörden offiziell den Ausbruch von Ebola gemeldet. Die Epidemie im Osten des Landes hält nach wie vor an, mittlerweile sind in der Demokratischen Republik Kongo (DRK) mehr als 2700 Menschen erkrankt und 1823 gestorben. Die Millionenstadt Goma hat vermutlich einen dritten und vierten Fall, darunter ein einjähriges Mädchen – die Tochter eines kürzlich an Ebola verstorbenen Mannes –, und Ruanda hat nun die Grenzen zum Nachbarstaat geschlossen. Mit Impfungen versucht man die Situation in den Griff zu bekommen, doch das ist nicht genug.

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Seth Berkley

Der amerikanische Mediziner und Epidemiologe ist seit 2011 Geschäftsführer der Impfallianz Gavi, einer internationalen Organisation mit Sitz in Genf.

Deutschland unterstützt Gavi in der laufenden Runde (2016 bis 2020) mit 685,9 Millionen US-Dollar und trägt damit 8,2 Prozent aller Finanzmittel bei.

Quelle: F.A.S.
Autorenporträt / Kastilan, Sonja
Sonja Kastilan
Verantwortlich für das Ressort „Wissenschaft“ der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung.
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