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FAZ plus ArtikelGürtelrose

Höllischer Schmerz

Von Felicitas Witte
 - 14:11
200 Nanometer Durchmesser: Virus Varicella Zoster (VZV)

Mit höllischen Schmerzen wacht man auf, als schnüre einem ein Reifen den Bauch ein oder als trampele ein Elefant auf einem herum. Flecken tauchen auf Bauch und Rücken auf, man fühlt sich schlapp wie bei einer Grippe. Die Diagnose: Gürtelrose. „Wer einmal darunter litt, wird das nicht so schnell wieder vergessen“, sagt Alexander Zink, Dermatologe an der Technischen Uni in München. „Die Schmerzen gehören zu den schlimmsten in der Medizin.“

Gürtelrose, auch Herpes Zoster genannt, ist ein Wiederaufflammen einer Windpocken-Infektion. Hat man die Kinderkrankheit durchgemacht, nisten sich die Viren lebenslang in den Hirnnerven- und in den Nervenwurzeln des Rückenmarks ein. Bei einer Gürtelrose werden die Viren wieder aktiv, vermehren sich, wandern den Nerv entlang nach außen an die Haut und verursachen einen meist streifenförmigen Hautausschlag. Es fängt mit Müdigkeit und Abgeschlagenheit an, manche bekommen Fieber, und es kribbelt auf der Haut. Nach zwei bis drei Tagen tauchen Flecken und Schmerzen auf. Am häufigsten ist der Rumpf betroffen, der Zoster kann aber überall am Körper auftreten und auch Augen, Ohr, Hirn oder Genitalbereich befallen.

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