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FAZ plus ArtikelMultimodales Training

Wie wir dem geistigen Abbau vorbeugen können

Von Felicitas Witte
 - 13:02
Bewegung hält gesund – auch die graue Masse.

Erkranken Vater, Mutter, Freund oder Kollege an Demenz, kommt unweigerlich die Frage auf: Bekomme ich das auch? Wie kann ich mich vor dieser furchtbaren Krankheit schützen, die den Betroffenen immer weiter von seiner Umwelt entfernt und er am Ende gepflegt werden muss? Sport und Bewegung spielt bei vielen solcher Überlegungen meistens eine große Rolle. In dem Fachjournal „Mayo Clinic Proceedings“ haben Forscher der Universität in Greifswald um Hans Jörgen Grabe und Katharina Wittfeld nun einen weiteren Hinweis dafür geliefert, wie wichtig körperliche Bewegung für die Hirnfunktion und mutmaßlich auch zur Vorbeugung der Demenz sein kann. Kurz gesagt: Je besser die körperliche Fitness, desto größer war das gemessene Hirnvolumen der Probanden. Das interpretieren die Greifswalder Forscher als ein Zeichen für eine verbesserte Hirngesundheit und einen verlangsamten altersbedingten Abbau der Hirnmasse bei älteren Menschen.

Die Wissenschaftler untersuchten 2103 Erwachsene zwischen 21 und 84 Jahren. Die Teilnehmer strampelten zunächst auf einem Fahrradergometer, um ihre körperliche Fitness zu ermitteln. Gemessen wurde die maximale Sauerstoff-Aufnahme. Die gibt an, wie viel Sauerstoff der Körper unter Höchstbelastung pro Minute verwerten kann und ist ein Indikator für den Trainingszustand des Herz-Kreislauf-Systems. Zusätzlich maßen die Wissenschaftler mit Hilfe von Magnetresonanztomographie (MRT) das gesamte Hirnvolumen ihrer Probanden und die Volumina von grauer und weißer Substanz. Als graue Substanz bezeichnen Mediziner die Bereiche an der Oberfläche und tief im Inneren des Hirns, die vor allem die Zellkörper der Nervenzellen enthalten. In den weißen Gebieten in der Mitte befinden sich vor allem die Fortsätze der Nervenzellen, also Nervenfasern, die zum Teil über das Rückenmark bis in den Körper reichen.

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Quelle: FAZ.NET
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