Netzrätsel

Wer den Penny nicht ehrt

Von Jochen Reinecke
03.10.2021
, 08:00
Im Netz gibt es nichts, was es nicht gibt. Und da das Bezahlen in der Realität immer abstrakter wird, geben diese Illustrationen ein Verständnis für Geldmengen.
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Onlinebanking, Kreditkarten, Smartphone-Bezahlsysteme, Kredit-Apps und dergleichen mehr: Von Jahr zu Jahr wird Geld als Zahlungsmittel immer abstrakter, und viele Menschen führen beim Einkaufen nur noch deshalb eine Münze mit, damit sie damit ihren Einkaufswagen entleihen können.

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Das Megapenny-Projekt unter http://nanospace.molecularium.com/attractions/mega_penny/ hat sich zum Ziel gesetzt, diesem fortschreitenden Abstraktionsgrad entgegen­zuwirken, indem verschiedene Geldmengen mit Hilfe von Illustrationen dargestellt werden. Hierzu haben Illustratoren in maßstabsgerechten Gra­fiken unterschiedliche Mengen von US-amerikanischen Penny-Stücken auf- und nebeneinandergestapelt, in Form von Türmen oder Quadern zum Beispiel. Die Bildergalerie besteht aus achtzehn Kapiteln, im ersten sieht man lediglich einen Penny, das letzte zeigt die unvorstellbare Zahl von einer Quintillion Pennies.

Neben den Geldstapeln tritt zum Vergleich irgendwann Graham auf, eine menschliche Figur, oder es werden bekannte Gebäude gezeigt. Und eine schlichte Tabelle nennt die je­weiligen Maße in Höhe, Breite und Tiefe sowie das Gewicht der Münzen. Das Megapenny-Projekt ist übrigens nur eines von mehreren Elementen im „Molecularium“, einer liebevoll gestalteten interaktiven Plattform des Rensselaer Polytechnic Institute, das Kindern auf diese Weise naturwissenschaftliche Inhalte vermitteln möchte. Unter http://nanospace.molecularium.com/nanospace gelangen Sie zum Haupteingang und können von dort aus die anderen Inhalte abrufen.

Nun unsere Rätselfrage: Welcher deutsche Musiker hat 1978 ein ur­sprünglich aus dem angelsächsischen Sprachraum stammendes Lied ge­covert, in dessen Titel ebenfalls eine Münze vorkommt? Senden Sie Ihren Lösungsvorschlag bitte per E-Mail an netzraetsel@faz.de; Einsendeschluss ist der 6. Oktober 2021, 21 Uhr. In der vergangenen Woche wäre „Steve Roach“ die richtige Lösung gewesen, der Gewinner wurde schriftlich be­nachrichtigt.

Quelle: F.A.S.
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