FAZ plus ArtikelIntelligente Kleidung

Die E-Faser für smarte Kleider

Von Vera Spillner
12.09.2018
, 15:29
Smarte Handschuhe können Musiker ersetzen: Sie  erzeugen bei jeder Körperbewegung Töne.
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Elektronische Textilien liegen voll im Trend. Jetzt kommt die E-Faser gespickt mit Sensoren. Sie soll noch mehr Daten liefern. Doch was ist mit dem Datenschutz?
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Fitness-Armbänder und Smartwatches, die die Körperfunktion überwachen, oder Sensoren in den Jogging-Schuhen, die die zurückgelegten Kilometer zählen – die smarten tragbaren Computersysteme, sogenannte Wearables, erfreuen sich inzwischen nicht nur bei Technikfreaks größter Beliebtheit. Noch nicht ganz im Alltag angekommen, aber technisch längst möglich ist auch die nächste Stufe des intelligenten Outfits: smarte Kleidung. Hierfür werden elektronische Bauteile, meist nachträglich, in die Kleidung integriert.

Auf diese Weise wird Funktionsunterwäsche beheizbar, Skijacken werden zur Smartphone-Ladestation, und T-Shirts messen den Puls oder den Kalorienverbrauch. Zu kaufen gibt es bereits „Sensorias Smart Socks“, die mit Hilfe von Textilsensoren Parameter wie Distanz, Geschwindigkeit, Kalorienverbrauch, absolvierte Höhenmeter, Trittfrequenz oder Fußkontaktzeit des Läufers messen und über Bluetooth an eine App übermitteln. Oder smarte Sporthosen, die Schrittlänge, Körperhaltung und Hüftrotation messen, über Kopfhörer direkt Feedback geben und natürlich alle Daten in einer App speichern. Der Phantasie scheint hier keine Grenze gesetzt zu sein.

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