FAZ plus ArtikelSommerhitze

Eine Brise, nur für mich

Von Claudia Füßler
Aktualisiert am 16.08.2020
 - 14:39
Ob Vintage-Modell oder neu, das Prinzip eines Ventilators bleibt gleich.
30 Grad im Schatten und die Luft steht, da sehnt sich mancher nach der kühlenden Kraft des Ventilators. Doch warum ist ein Luftstrom eigentlich so angenehm und wie handhabt man einen Fächer?

Zwischen Höllenhitze und einem angenehmen Raumklima liegt, oder eher: weht, manchmal nur ein Lüftchen mit 0,5 bis 2,1 Meter pro Sekunde. Das entspricht der Windgeschwindigkeit Stufe 1 auf der Beaufortskala und genügt, um uns zu bringen, wonach wir derzeit kollektiv lechzen: Abkühlung.

So ein konstanter Windhauch lässt sich nicht bestellen, darum erzeugt der Mensch den erfrischenden Luftzug selbst. Früher mühsam per Hand, mit Hilfe schlichter Palmwedel und kunstfertiger Fächer, seit Mitte des 19. Jahrhunderts übernehmen motorgetriebene Strömungsmaschinen die Arbeit. Ventilatoren hängen an Decken, stehen in Zimmerecken und auf Schreibtischen, oder sie lauern in Handtaschen, stets bereit für den nächsten Einsatz gegen stickige Luft. Das Prinzip ist immer gleich: Wenn Luft bewegt wird, entsteht ein Luftstrom, der den Körper kühlt – und Knatsch zwischen Kollegen, Verwandten und Mitbewohnern garantiert, denn die Meinungen darüber, wie windig doch schon zu windig ist, gehen weit auseinander.

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Quelle: F.A.S.
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