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Städte mit Köpfchen

Von Stephan Finsterbusch
 - 16:10
Das abendlich erhellte New York aus der Vogelperspektive.zur Bildergalerie

Die Stadt der Zukunft wird nicht nur sehen, hören und riechen können, sie soll auch smart sein. Sie ist mit Milliarden Sensoren und Millionen Computern bestückt, hat armdicke Kabel unter den Straßen, leistungsstarke Antennen auf den Hausdächern und riesige Rechenzentren vor ihren Toren. Mikrofone und Kameras sind allgegenwärtig, digitale Angebote ebenso. Schon heute sind Daten zu einer Art Treibstoff des urbanen Lebens geworden – und das ist erst der Anfang.

Nach Angaben der Vereinten Nationen lebt derzeit mehr als die Hälfte der Weltbevölkerung in Städten, in dreißig Jahren werden es fast zwei Drittel sein. Gibt es derzeit rund fünfhundert Städte mit mehr als einer Million Einwohnern, werden es in zehn Jahren etwa sechshundert sein; vierzig davon werden über zehn Millionen Einwohner haben. Von diesen auch als Megastädten bezeichneten Metropolen gibt es derzeit dreißig. In vielen von ihnen dreht sich ohne digitale Technik schon heute kaum noch ein Rad.

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Quelle: F.A.Z. WOCHE
Stephan Finsterbusch  - Portraitaufnahme für das Blaue Buch "Die Redaktion stellt sich vor" der Frankfurter Allgemeinen Zeitung
Stephan Finsterbusch
Redakteur in der Wirtschaft.
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