Gravitationswellen-Sensation

Verschmelzende Neutronensterne beobachtet

16.10.2017
, 16:34
Kollision zweier Neutronensterne als Simulation
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Eine Mega-Explosion im All: Zwei Neutronensterne kollidieren, Gravitationswellen entstehen und das alles wird nicht nur gemessen, sondern auch mit Teleskopen beobachtet. Ein neues Geschenk an Einstein.
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Zum fünften Mal in zwei Jahren haben Wissenschaftler der Laser-Observatorien Ligo (Amerika) und Virgo (Italien) Gravitationswellen aus den Tiefen des Alls registriert. Verursacher der periodischen Verzerrungen der Raumzeit waren dieses Mal keine Schwarze Löcher, sondern zwei Neutronensterne, die miteinander verschmolzen sind.

Das Ereignis, das sich in einer elliptischen Galaxie in 130 Millionen Lichtjahre Entfernung zutrug, war von einem heftigen Gammablitz und kurzwelliger Strahlung begleitet. Das ausgesandte Licht konnte gleichzeitig von einer Reihe von Teleskopen beobachtet werden. Dadurch konnte man den Ursprungsort der Gravitationswellen erstmals recht genau lokalisieren.

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Sensationelle Beobachtung
Fusion von Neutronensternen

In einer Pressekonferenz haben Wissenschaftler von Ligo, Virgo, der Nasa und weiteren Einrichtungen die bahnbrechende Entdeckung, die am 17. August 2017 gemacht wurde, jetzt bekannt gegeben. Die Beobachtungen erlauben einen detailliertes Blick in die Entwicklung von Neutronensternen und der Synthese von schweren Elementen wie Gold, Platin und Blei.

Quelle: dpa, MPG,
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