FAZ plus ArtikelPläne der Raumfahrt

Die Welt will zurück zum Mond

Von Stephan Finsterbusch
21.07.2019
, 17:31
Chinas Raumsonde Chang’e-4 hat auf dem Mond ein kleines Auto zur Erforschung des Bodens abgesetzt. Die Nation ist mit ihren Raumfahrt-Bemühungen nicht alleine: Auch Indien, Russland, Amerika und Europa haben Pläne.
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Willkommen zum neuen Wettrennen im All: Amerika, China, Russland und Indien haben große Pläne für den Erdtrabanten. Besonders spannend wird es aber für Europa.
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Als Neil Armstrong in den frühen Morgenstunden des 21. Juli 1969 als erster Mensch seinen Fuß auf den Mond setzte, war das Rennen gelaufen: Die Vereinigten Staaten hatten das Space Race gewonnen, die Sowjets waren geschlagen. Amerika drehte noch ein paar Ehrenrunden und schickte in den folgenden dreieinhalb Jahren weitere fünf Missionen auf den Erdtrabanten. Doch nach dem ersten großen Schritt kam kein zweiter. Seitdem war kein Mensch mehr dort oben.

Das soll sich nun ändern. Amerika, Europa, China, Inder und auch Russland arbeiten an einer Rückkehr auf den Erdtrabanten. Mit großen Worten und politischen Bekundungen, mit milliardenschweren Budgets und Heerscharen von Technikern. Regierungen und Firmen wollen Menschen schon im Laufe des kommenden Jahrzehnts wieder auf den Mond bringen – nicht, um ihn nur zu besuchen, sondern, um auf ihm zu bleiben. Sie wollen auf dem Mond Stationen aufbauen, sein Inneres erkunden, sein Äußeres erschließen und ihn als Startrampe für die geplanten Flüge zum Mars nutzen.

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Stephan Finsterbusch  - Portraitaufnahme für das Blaue Buch "Die Redaktion stellt sich vor" der Frankfurter Allgemeinen Zeitung
Stephan Finsterbusch
Redakteur in der Wirtschaft.
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