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FAZ plus ArtikelDiamantfarben

Farbiges Feuer

Von Ulf von Rauchhaupt
 - 22:28
Mit 41 Karat (8,2 Gramm) ist der Dresdner Stein der größte geschliffene grüne Diamant. Hier ist er ohne das Schmuckstück zu sehen, in das er gefasst ist.zur Bildergalerie

Ich war von der Schönheit des Diamanten überwältigt“, schrieb Eloïse Gaillou, damals am Natural History Museum of Los Angeles County. Im Sommer 2012 hatte sie in Dresden eine der Hauptattraktionen des Grünen Gewölbes im Residenzschloss besucht und ihre Eindrücke im Blog ihres Museums festgehalten. „Die grüne Farbe hat einen Stich ins Stählerne. Das macht ihn zu dem ungewöhnlichsten Diamanten, den ich je gesehen habe.“ Das will etwas heißen. Die junge Mineralogin, heute Kuratorin am Musée de Minéralogie in Paris, ist Expertin für farbige Diamanten.

Als solche dürfte sie einen ordentlichen Schreck bekommen haben, als am Montag dem 25. November die Nachricht vom Einbruch in das Grüne Gewölbe um die Welt ging. Dort wird die Gewandnadel, die der 1742 von August III. erworbene Stein ziert, normalerweise aufbewahrt. Doch schnell gab es wenigstens diese Entwarnung: Der berühmte Dresdner Grüne Diamant konnte nicht unter der Beute sein, er war zur Tatzeit in New York. Seit ebenjenem Montag ist er dort Teil einer Ausstellung über die Kuriositätenkammern europäischer Fürstenhöfe. Was wäre auch kurioser als ein grüner Diamant.

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Der Dresdener Grüne Diamant ist gegenwärtig und noch bis zum 1. März 2020 in der Sonderausstellung „Making Marvels. Science & Splendour at the Courts of Europe“ im Metropolitan Museum of Art in New York zu sehen.

Quelle: F.A.S.
Autorenporträt / Rauchhaupt, Ulf von (UvR)
Ulf von Rauchhaupt
Verantwortlich für das Ressort „Wissenschaft“ der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung.
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